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Weinland Rheingau in der Presse

Drei Rheingauer Malweiber im Weinland Rheingau

Artikel von Christa Kaddar erschienen im Rheingau Echo, Ausgabe 19.05.2011
Drei Rheingauer Malweiber im Weinland Rheingau
Bettina Burg, Betty Dreifuss und Marianne Schaber zeigen ihre Bilder bis zum 25. Juni

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Bettina Burg (2.v.l.), Betty Dreifuss (Mitte) und Marianne Schaber (2.v.r.) bedankten sich bei den Veranstalterinnen mit einem Blumenstrauß. Im Hintergrund die Bilder von Betty Dreifuss: "Tomates" und "Zapallos". Erbach. (chk) – "Die 3 Malweiber" nennen sie sich: Bettina Burg, Betty Dreifuss und Marianne Schaber. Kennen gelernt haben sie sich beim Malen bei Georgis Spanakis in Geisenheim und jetzt stellen sie gemeinsam ihre Bilder in der Winzergenossenschaft Weinland Rheingau aus. Jede Malerin hat ihren eigenen Stil und zugleich verbinden sich die Bilder zu einer beeindruckend harmonischen Ausstellung.

Weinland-Mitarbeiterin Claudia Demant, die die Künstlerinnen und die Gäste zur Eröffnung der Ausstellung mit einem Glas Rieslingsekt extra trocken und einigen Informationen über die Genossenschaft begrüßte, sprach auch einführende Worte zur Ausstellung. "Die Malweiber gab es tatsächlich", sagte sie. "Ich habe mal im Internet geforscht: Unerschrockene Künstlerinnen, die um 1900 lebten. Es waren Frauen mit künstlerischen Ambitionen, denen die Aufnahme an die Kunstakademie verwehrt wurde." Um sich von traditionellen Rollenbildern zu befreien, hätten sie meist in einer Künstlerkolonie gelebt und über ihre Bilder Interesse an Licht außergewöhnlichen Motiven und viel Farbe gezeigt. In Bezug auf Unerschrockenheit, künstlerische Ambitionen und Interesse für Licht, Farben und außergewöhnliche Motive konnte Claudia Demant durchaus Parallelen zu den Rheingauer Malweibern sehen.

Bettina Burg lebt und malt in Rauenthal. Sie hatte in ihrem Lehramtsstudium neben Deutsch und Theologie auch Kunst studiert, entwickelte sich allerdings zur eigenständigen Künstlerin erst vor acht Jahren. Seitdem ist sie Schülerin von George Spanakis. "Ihm habe ich viel zu verdanken", sagt sie. Mit besonderer Hingabe malt sie Kinderporträts, von denen sie eine Auswahl im Weinland Rheingau zeigt. Darüber hinaus zeigt sie weitere Ölbilder, Mischtechniken und Aquarelle, darunter "Hortensien", "Artischocken" und "Erinnerungen an ein Weindorf."

Betty Dreifuss ist in Feuerland, im Süden Chiles, aufgewachsen und wohnt in Geisenheim. "Ich lebe seit 22 Jahren im Rheingau. Hier habe ich auch meine Leidenschaft zur Kunst und Malerei entdeckt." Zehn Jahre lang besuchte sie die Mal- und Zeichenkurse von Spanakis in Geisenheim. Inzwischen nimmt sie Unterricht in Aquarelltechnik bei Ingo Neumann in Wiesbaden. Betty Dreifuss zeigt in der Ausstellung großformatige und farbintensive Bilder, deren spanische Titel an ihre Herkunft erinnern, zum Beispiel "Tomates", "Zappallos" (Kürbisse) und "Naranjas" (Apfelsinen); auch Aquarelle mit "Gallos", Gockel, sind zu bewunden.

Marianne Schaber aus Hallgarten hat die Freude an der Malerei vor sechs Jahren neu entdeckt. Sie besuchte die Kurse von George Spanakis und, wie Betty Dreifuss, nimmt sie seit dem vergangenen Jahr Unterricht in Aquarelltechnik bei Ingo Neumann. Sie präsentiert im Weinland Rheingau überwiegend Aquarelle, die unter anderem Titel tragen wie "Mohn", "Pusteblumen", "Tulpen", "Musikantinnen", "Venedig".

Allen drei Künstlerinnen ist gemeinsam, dass sie die Malerei handwerklich beherrschen, einen Blick für besondere Motive haben und darüber hinaus viel Seele in ihre Bilder legen. Ein Besuch der Ausstellung, die noch bis zum 25. Juni zu sehen ist, verspricht eine abwechslungsreiche und anregende Entdeckungsreise durch die Welt der Bilder. Weil sie sich über die gute Organisation und Betreuung der Ausstellung im Weinland Rheingau gefreut haben, bedankten sich die drei Malweiber mit einem Blumenstrauß bei Claudia Demant und Büroleiterin Ursula Christoffels.

Quelle: Rheingau Echo

Frühlingsmarkt 2011 - Schönes zu Ostern

Das Rheingau Echo berichtet in der Ausgabe vom 14. April 2011 über den Frühlingsmarkt im Weinland Rheingau.

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Quelle: Rheingau Echo

Landschaftsbilder, Stillleben und Porträts

Das Rheingau Echo berichtet in der Ausgabe vom 20. Januar 2011 über die Vernissage zur aktuellen Ausstellung.


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anbei der Artikel auch als PDF Bild:Artikel Rheingau Echo.pdf

Quelle: Rheingau Echo


Das Leben ist voller Bilder

Das Rheingau Echo berichtet in der Ausgabe vom 22. Juli 2010 über die Vernissage zur aktuellen Ausstellung.


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Quelle: Rheingau Echo

Gewinnspiel 2010

Das Rheingau Echo berichtet in der Ausgabe vom 14. Mai 2010 über das Luftballon-Gewinnspiel.


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Quelle: Rheingau Echo


Frühlingsmarkt 2010

Das Rheingau Echo berichtet in der Ausgabe vom 01. April 2010 über den diesjährigen Frühlingsmarkt.


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Quelle: Rheingau Echo


Beeindruckende Vielfalt und Harmonie

Das Rheingau Echo berichtet in der Ausgabe vom 18. März 2010 über die aktuelle Ausstellung, die zur Zeit im Weinland Rheingau zu sehen ist.


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Quelle: Rheingau Echo


Einladende Vielfalt in Aquarell und Öl

Das Rheingau Echo berichtet in der Ausgabe vom 28. Januar 2010 über die Vernisage, die zur Zeit im Weinland Rheingau ausgestellt wird.


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Quelle: Rheingau Echo


"Wir halten den derzeitigen Stand für befriedigend"

Weinland Rheingau beging 50jähriges Jubiläum mit einer Feierstunde / Positiver Ausblick

Werner Kühn nahm die Glückwünsche von Bürgermeister Patrick Kunkel entgegen – gemeinsam mit dem früheren, langjährigen Geschäftsführer Winfried Stoll und dem früheren Vorstandsvorsitzenden Wilhelm Post.

Eltville. (chk) – Erfreut zeigte sich Werner Kühn, Vorsitzender des Vorstands der Winzergenossenschaft Weinland Rheingau, über die zahlreich erschienen Gäste und Ehrengäste zur Feierstunde des 50jährigen Jubiläums. In seiner Festrede gab er einen kurzen Überblick über die Geschichte der Gebietsgenossenschaft von der "Geburt" am 22. August 1959 bis heute. Er dankte allen, die das Unternehmen unterstützen – als Mitglied, Mitarbeiter oder Kunde.

Am Ende seiner Rede ging Kühn auf die in der Öffentlichkeit immer wieder geforderte stärkere Zusammenarbeit zwischen den Genossenschaften ein. "Wir haben dieses Thema nicht aus den Augen verloren, dabei halten wir die bisherige Entwicklung und den derzeitigen Stand für durchaus befriedigend", sagte Werner Kühn. "Austausch und partielle Zusammenarbeit finden zwischen allen Genossenschaften, dort, wo es Sinn macht, statt." Mutwillige und kurz entschlossene Kooperationen und Fusionen seien nicht die richtigen Schritte. Es müsse in vielen Dingen passen, sonst sei das Ergebnis eines gut gemeinten Schritts eher destruktiv. "Die mit einer Kooperation aller Winzergenossenschaften verbundene Hoffnung, daß die vereinte Kraft mehr Ordnung in den teilweise immer noch chaotischen Rheingauer Weinmarkt bringen würde, halte ich für verfehlt." Es seien nicht die Genossenschaften an sich, die etwas bewirken könnten, betonte Kühn. "Bewirkt werden kann nur etwas, wenn sich uns möglichst viele Winzer mit Flächen anschließen und so die oft zitierten vagabundierenden Mengen vom Markt verschwinden. Letztlich schließen sich Winzer aber nur Unternehmen an, denen sie langfristig vertrauen. Hier beweist der wohl langsame, aber stetige Zustrom jüngerer Mitglieder zu unserem Unternehmen, daß viele Kollegen uns zutrauen, zusammen mit ihnen die Zukunft zu meistern."

In den anschließenden Grußworten würdigten die Redner die Verdienste der Gebietswinzergenossenschaft und gaben ihre Einschätzungen für die Zukunft ab. Claus-Peter Fontana vom Genossenschaftsverband erklärte, daß er Verschmelzungen der Genossenschaften für angebracht, aber auch Kooperationen für sinnvoll halte. Stefan Ress vom Vorstand der IHK Wiesbaden betonte, daß es die richtige Entscheidung gewesen sei, sich auf den Weinvertrieb über Lebensmittelmärkte in der Region zu konzentrieren und daß die treuen Mitarbeiter, die vielen Mitglieder und Kunden für den Betrieb sprächen." Klaus-Peter Keßler, Präsident des Rheingauer Weinbauverbands, lobte die gute Qualität der Weine und die gute Vorstandsarbeit, und erklärte außerdem, daß er Fusionen unter den Winzergenossenschaften für erstrebenswert halte. Keßler überreichte als Geschenk einen 50 Jahre alten Wein aus seinem Familienweingut, einen 1959er Martinsthaler Pfaffenberg Riesling Spätlese.

"Guter Marketingname"

"Liebe Genossen und Genossinnen – das habe ich bisher noch nie sagen dürfen, aber heute paßt es", sagte Bürgermeister Patrick Kunkel mit sichtlichem Genuß. Er lobte die bisherigen Anstrengungen der Winzergenossenschaft, die unter dem Motto arbeite: Gemeinsam ist man stark. Die Verleihung des Staatsehrenpreises vor zwei Jahren sei eine Bestätigung für die gute Arbeit. "Wir wissen in Eltville, was wir an dieser Winzergenossenschaft haben", sagte Kunkel und überreichte ein Jubiläumsgeschenk der Stadt in Höhe von 250 Euro und eine gerahmte Apitz-Zeichnung des Oberen Rheingaus. Die Geschenke nahm Werner Kühn entgegen – gemeinsam mit dem früheren Geschäftsführer Winfried Stoll, der rund drei Jahrzehnte die Geschicke der Genossenschaft mitlenkte, und mit dem früheren Vorstandsvorsitzenden Wilhelm Post.

Landrat Burkhardt Albers verschonte als letzter Redner die Gäste mit langwierigen Ausführungen. Er verband seine Glückwünsche mit der Feststellung, daß "Weinland Rheingau" ein guter Marketingname sei. Und Albers (SPD) nahm sich noch die Zeit, Kunkel (CDU) einen Tip zu geben: "Wenn Sie gerne öfter unter Genossen und Genossinnen sind – ich habe noch eine Beitrittserklärung im Auto."

In die Feierstunde war eine kleine Weinprobe eingearbeitet, die zwischen den einzelnen Reden von Kellermeister Karl Heinrich Jakob moderiert wurde. Die fünf Weine waren ein kleiner, feiner Auszug aus der großen Weinpalette von Weinland Rheingau – vom 2006er Rheingau Spätburgunder Qualitätswein trocken bis zum 2008er Oestricher Lenchen Riesling Qualitätswein lieblich. Musikalisch umrahmt wurde der Abend mit virtuoser Akkordeonmusik vom Duo Arte di Musica, Annegret Cratz und Thomas Rohoska.

Nach dem offiziellen Teil war Zeit für weiteren Weingenuß und gemütliche Gespräche. Das reichhaltige Büfett wartete mit Spezialitäten wie Wildschweingulasch, Spießbraten, Wurst-, Fisch- und Käsevariationen, mit Panna Cotta, Tiramisu und einem Überraschungsdessertwein. In der Vinothek hatte Weinland-Mitarbeiterin Claudia Demant eine Ausstellung mit Fotografien und Dokumenten aus der 50jährigen Genossenschaftsgeschichte zusammengestellt. Darunter war auch ein Artikel aus dem Geisenheimer Lindenblatt vom 8. April 1960.


Quelle: Rheingau Echo