Gläser - Sorten und Formen
Aus RheingauerWein
Das richtige Glas trägt zweifellos zum Weingenuß bei.
Nicht zu jeder Rebsorte gehört ein eigenes Glas - doch sollte man Wein und Anlaß mit den richtigen Gläsern Rechnung tragen, etwa unterteilt nach Schoppenweinen, feinen Weißweinen, hochwertigen Rotweinen und edelsüßen Weinen.
Für Schoppenweine gibt es regionaltypische Glasformen. Gläser für feine Weißweine haben einen schlanken Stil und einen sich nach oben verjüngenden Kelch. Rotweingläser sind größer und haben einen bauchigen Kelch. Edelsüße Weine werden in kleineren Gläsern gereicht.
Weingläser sollen klar und farblos sein, um Reinheit des Weines und Farbton erkennen zu können. Ein nach oben verjüngtes Glas - etwa in Apfelform - ermöglicht einen intensiveren Aromaeindruck. Der Stil, an dem man das Glas anfassen sollte, vermeidet die Berührung mit der Glaswand und damit ein zu schnelles Erwärmen des Weines. Um Duft und Aroma des Weines intensiv wahrzunehmen, sollten Weingläser nur etwa bis zur Hälfte gefüllt werden.
Lagerung und Trinktemperatur sind weitere wichtige Einflußfaktoren beim Umgang mit Wein. Er sollte kühl, aber frostfrei gelagert werden. Mit 11 bis 13 Grad bei Weißwein und etwa 18 Grad bei Rotwein serviert macht Wein am meisten Freude.
Genug der Theorie! Worte allein genügen nicht, die deutschen Weine kennenzulernen. Denn im Wein liegt schließlich die Wahrheit.
Also viel Spaß beim Probieren.
aus "Unsere Trauben - Unsere Weine" des DWI
